Thomas Grothkopp, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Bürowirtschaft (BBW) im Bundesverband Wohnen und Büro e.V. (BWB)
„Für den Fachhandel war die Paperworld wieder ein wichtiger Marktplatz der Neuheiten und Trends für 2012, eine Plattform für Konzepte und Vereinbarungen. Die Kombination von Christmasworld, Creativeworld und Paperworld macht es umso lohnender, nach Frankfurt zu kommen. Das hat wieder eine große Zahl insbesondere von Ladengeschäftsinhabern, aber auch von Groß- und Streckenhandel genutzt.“
Horst-Werner Maier-Hunke, Vorsitzender des PBS-Industrieverbandes
„Generell herrscht eine positive Grundstimmung innerhalb der PBS-Branche obwohl große Wachstumspotenziale nicht zu erwarten sind. Innovationskraft muss innerhalb der Branche zunehmen, mehr Anstrengungen sind gefordert, um Trends nachhaltig zu präsentieren. Die Struktur der Messe muss sich weiter internationalisieren, denn die Zahl der Kunden in Deutschland wird nicht größer werden. Eine Ausrichtung auf die internationalen Märkte ist also gefordert, besonders in den Nahen Osten und nach Südamerika. Das ist auch für deutsche Hersteller eine gute Chance.“
Werner Lippels, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Hersteller und Verleger von Glückwunschkarten
„Ich beurteile die Paperworld 2012 sowohl, was die Besucherzahl betrifft als auch beim Orderverhalten, verhalten positiv. Die Paperworld in Frankfurt ist und bleibt die bedeutendste Plattform für unsere Branche. Hier treffen wir ein internationales Publikum und Kunden von Kauf- und Warenhäusern, die wir sonst nicht treffen würden. Hier ist ein höheres Niveau gewährleistet und auch neue Kundengruppen sind anzutreffen. In der Grußkartenbranche ist eine Messepräsenz weiterhin wichtig. Jedes Unternehmen sollte die Paperworld nutzen, um sich selbst zu präsentieren, die Mitbewerber zu sehen und neue Kontakte zu knüpfen. Auch die Größe, der Produktumfang und die Synergien zur Christmasworld und Creativeworld machen die Paperworld zu einer besonderen Plattform. In diesem Jahr waren sehr viele Kunden aus Asien und Osteuropa bei uns am Stand. Die Verlegung des Bereiches Gruß- und Glückwunschkarten von der Halle 6.2 in die Halle 5.1 ist zusätzlich sehr positiv zu bewerten.“
Rolf Schifferens, Vorsitzender des Altenaer Kreises
„Qualität ist ein extrem wichtiges Kriterium für die Verbraucher. Nach einer Flut von Billigprodukten aus Asien sind die Kunden zurück zur Marke gekommen, da sie die Qualitätsunterschiede bemerkt haben. Die Marken haben sich wieder deutlich besser etablieren können. Ich bin zuversichtlich, dass Qualität das entscheidende Kriterium sein wird und eine vernetzte Produktion in Europa und Asien die Zukunft sein wird.“
Dr. Rüdiger Kress, Inhaber ARTEBENE, D-Lüdinghausen:
„Die Messe läuft auf Vorjahresniveau, der Handel ist bislang gut durch die Krise gekommen, nach 2008 scheint er krisenerprobt zu sein. Das gute Weihnachtsgeschäft ist ein wichtiger Faktor für diese Messe, ein Rückgang ist nicht zu verzeichnen. Beim Konsumenten werden derzeit vielleicht Großanschaffungen zurückgestellt, aber etwas „Kleines“ möchte man sich weiterhin leisten.“
Frank Stöppel, Geschäftsführer Authentics GmbH, D-Gütersloh:
„Die Frequenz ist gut, das Weihnachtsgeschäft brachte keine Beeinträchtigung der Orderlaune und die Kunden freuen sich auf das neue Jahr. In den Gesprächen ist die Krise kein Thema, vielmehr ist eine Gegenbewegung zu spüren: Man ist sehr optimistisch. Die Paperworld brauchen wir nach wie vor, um unser ganzes Sortiment zu zeigen und um Neukunden zu akquirieren.“
Karl-Heinz Dächert, geschäftsführender Gesellschafter Braun + Company Papierwaren GmbH, D-Hochheim am Main:
„Der Messeverlauf ist durchaus positiv, es sind genügend Kunden da. Außerhalb der Zeitungsbranche gibt es keine Krise in Deutschland, die Konsumenten kaufen im Gegenteil mehr als sonst. Deshalb hat die Papeterie kein Problem. Der Blick geht sehr positiv in die Zukunft. Auch wenn weniger Aussteller vor Ort sind, hat die Paperworld im Bereich der Papeterie nicht verloren. Es ist die einzige internationale Messe, wo die Hersteller geballt zu finden sind.“
Franco Alicanti, CEO Star Pennsylvania New Flower s.p.a., I-Maddalena:
„Wir sind zufrieden mit der Frequenz der Besucher. Auch die Kontakte sind gut und die Stimmung ebenso. Der Preis steht in den Gesprächen nicht im Vordergrund, hier sind eher Themen wie eine Individualisierung des Produktes gefragt.“
Eliane Kitter, Produktmanagerin Clairefontaine Rhodia, F-Ottmarsheim:
„Die Frequenz liegt leicht über Vorjahr und wir verzeichnen auffällig viele Neukontakte. Für uns ist die Paperworld in Frankfurt wichtig, um in jedem Jahr die Neuheiten zu zeigen. Die Präsenz ist zudem wichtig, um die Qualität der Veranstaltung und der Marke zu erhalten.“
Torsten Schnutz, stellvertretender GF Despec Supplies GmbH, D-Meerbusch:
„Wir sind zufrieden mit dem Besuch und der guten Resonanz. Es sind genügend Aussteller da, die einen Anreiz für die Kunden bieten, zur Messe zu kommen. Eine Kaufzurückhaltung ist nicht direkt spürbar, Randsortimente und Lösungen stehen häufig bei den Gesprächen im Fokus.“
Nicola Perl, Vice President International Marketing Edding International GmbH, D-Ahrensburg:
„Bei Edding ist immer etwas los am Stand, der Vertrieb ist sehr zufrieden. Die Stimmung kann als zurückhaltend optimistisch bezeichnet werden. Wir blicken deshalb optimistisch nach vorne. Impulse können nur Dinge bringen, die Neues zeigen. Die Paperworld ist gewohnt beständig - man weiß, was man antrifft und wie die Geschäfte laufen.“
Gabriela F. de Wernhart Marketing & Sales Manager Embatex AG, A-Feldkirchen:
„Der Messeverlauf ist bislang zufriedenstellend, die Frequenz am Stand war gut, der Besucherstrom ist etwas geringer als im Vorjahr. Die Frage nach den Originalanbietern spielt keine Rolle für die Besuchsfrequenz. Der Handel weiß, dass die alternativen Produkte gut sind. Der Markt zeigt sich aktuell schwieriger und zurückhaltender.“
Andrea Cantong, Trade Marketing Manager Fellowes GmbH, D-Garbsen:
„Die Rückkehr zur Paperworld hat sich gelohnt. Wir haben mehr Termine als beim letzten Mal und auch bei den Besuchern ohne Termine sieht es gut aus. Vor allem der Exportbereich ist wichtig. Die Krise ist kein Thema, vielmehr wird auf Qualität gesetzt. Ein Trading up gelingt, wenn Innovationen in höherwertigen Produkten integriert werden und damit dem Handel die Argumentation gelingt. Der Handel und die Kunden suchen nach Neuheiten und Innovationen.“
Alexandra Mancin, Vertrieb Grafik Werkstatt Bielefeld, D- Gütersloh:
„International können wir vor allem Besucher aus Osteuropa begrüßen, insgesamt wird der Markt spürbar internationaler. Die Krise ist kein Thema und die Besucher sind offen für Neuheiten, die gut angenommen werden. Alles ist letztendlich eine Frage des richtigen Produktes.“
Kira Dicke, Geschäftsführung Grätz Verlag, D-Witzenhausen:
„Es gibt viele Besucher, die gerne schauen, aber wir sind auch mit den Aufträgen zufrieden. Die Kunden sind im Auftragsverhalten aber verhalten, kleinere Aufträge und wenig Risikobereitschaft sind an der Tagesordnung. Dabei ist beim Endverbraucher eine Kaufbereitschaft bei schönen Dingen durchaus gegeben. Gespart wird bei größeren Anschaffungen, mit kleineren Dingen wird dem Alltagsstress entflohen.“
Maria Joao Lourenco, Marketing Grupo Portucel Soporcel, PT-Figueira Foz:
„Der Fokus der Gespräche liegt auf dem Business, nicht auf der Krise, auch wenn die Zeiten schwierig sind. Mit dem Messeverlauf sind wir, vor allem bezogen auf den internationalen Bereich, zufrieden. In den Gesprächen stehen Qualität und Preis im Mittelpunkt. Das Thema Umwelt und Ressourcenschonung wird inzwischen als Standard vorausgesetzt.“
Karl Kallinger, Vorstand KMP PrintTechnik AG, D-Eggenfelden:
„Wir verzeichnen deutlich mehr Kunden als im Vorjahr, vor allem eine deutliche Zunahme des internationalen Besuchs. Osteuropa und Südosteuropa sind besonders stark vertreten. Die Krise ist überhaupt kein Thema, das konkrete Geschäft steht im Fokus. Heute wollen Controller die alternativen Zubehöre, auch wenn die IT-Abteilung noch Bedenken hat. Aber die qualitativen Unterschiede sind zusammengeschrumpft, und das weiß der Anwender wie der Handel. Jede Branche braucht ihre Leitmesse, für uns ist dies eindeutig die Paperworld!“
Hubert Haizmann, Geschäftsführer Krug + Priester GmbH & Co. KG, D-Balingen:
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Messeverlauf, vor allem im internationalen Bereich. Dies ist der richtige Trend, denn die Messe muss noch internationaler werden.“
Mark van den Bergh, Sales-Marketing-Design Nouveau GmbH, A-Spittal:
„Wenn man international jemanden treffen will, muss man hier auf der Paperworld sein!“
Frank Indenkämpen, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb Novus GmbH & Co. KG, D-Lingen / Geschäftsführer Marketing & Vertrieb Dahle Bürotechnik GmbH, D-Rödental:
„Die Diskussion, ob Messen insgesamt noch zeitgemäß sind, braucht nicht geführt zu werden. Nirgendwo sonst gibt es die Möglichkeit, in so kurzer Zeit so viele Kontakte zu haben und sein gesamtes Sortiment präsentieren zu können.“
Dirk Hünselar, Sales Manager OCP GmbH, D-Bochum:
„Die ersten Tage waren etwas ruhiger als im Vorjahr. Dies ist aber nicht schlimm, denn das bringt Zeit, gute Gespräche zu führen. Der Output ist zwar geringer, die Effizienz aber höher. Dies passt sehr gut zu uns als qualitätsbewußtes und nicht quantitätsorientiertes Unternehmen. Deshalb sind wir insgesamt sehr zufrieden. Die Angliederung der Remanexpo an die Paperworld ist ein Segen, da auch unsere Kunden hier als Aussteller vertreten sind und sich deshalb eine enorme Effizienz einstellt.“
Alexandra Batsch, Geschäftsführerin ONLINE Schreibgeräte GmbH, D-Neumarkt:
„Es ist immer wieder eine besondere Art, diese vier Tage auf nationaler wie internationaler Ebene zu arbeiten. Es wird aber spürbar schwieriger, die Handelspartner im Vorfeld zu einem Besuch zu bewegen. Dies mag auch mit der aktuellen wirtschaftlichen Situation zusammenhängen. Die Paperworld ist international ein Thema und ein Begriff. Diese Chance muss genutzt werden. Im Augenblick denken wir positiv und die Messe ist gut für uns gestartet.“
Peter Rössler, Rössler Papier GmbH & Co. KG, D-Düren:
„Wir verzeichnen eine geringere Frequenz als im Vorjahr, aber die Grundeinstellung der Besucher ist eindeutig positiv. Die Krise ist kein Gesprächsthema - Geld für Produkte im Premiumbereich ist vorhanden. Der Stellenwert der Paperworld sinkt, aber es ist gut, die Nr. 1 der Branchenmessen im eigenen Land zu haben.“
Christian Halbig, Geschäftsführer Semikolon GmbH, D-Rastatt:
„Wir sind mit dem Verlauf zufrieden, international läuft es sehr gut, der deutsche Fachhandel ist etwas schwach vertreten. Die Paperworld ist immer noch die Leitmesse, aber der Markt verändert sich. Die Zahl der Schreibwarenhändler nimmt ab und wir erweitern unsere Kundenzielgruppen unter anderem um den Buchhandel. Gute Qualität ist bei den Konsumenten gefragt, sie muss aber auch einen guten Preis haben.“
Norbert Bucheli, Geschäftsführer Stewo International AG, CH-Wolhusen:
„Für uns läuft es gut auf der Paperworld. Die Besucherzahl ist für uns leicht besser als im Vorjahr. Vor allem die Qualität der Kontakte ist gut und wir verzeichnen ein hohes Interesse an den Produkten und Neuheiten. Der Handel sucht Sicherheit in seinen Einkaufsentscheidungen und greift dabei auf Marken und Qualität zurück. Die Händler vor Ort kommen mit guter Stimmung an unseren Stand.“
Stefan Hermann, Geschäftsführer Taurus-Kunstkarten GmbH, D-Brackenheim:
„Durch das Insider-Programm kommt eine gute Frequenz auf die Veranstaltung. Der Kunde braucht einen Branchenüberblick, aber es gibt wenige Neuheiten. Teilweise sind die Besucher aber auch gar nicht offen für Neues.“
Stephan Weinberg, Handelsbereichsleiter Fachhandel UHU GmbH & Co. KG, D-Bühl:
„Der Messeverlauf ist durchaus positiv, an allen Tagen herrschte großer Zuspruch - große Kunden waren ebenso da, wie kleinere Fachhändler. Auffällig ist die Intensität der Gespräche, die Besucher haben die Zeit, sich den Gesprächen zu widmen und sind im Gegensatz zu den Vorjahren sehr entspannt. In den Gesprächen werden sehr konkret Aktionen und Maßnahmen vereinbart. Im internationalen Bereich werden hier sogar die Jahresgespräche geführt. Deshalb ist es für uns zwingend erforderlich, Präsenz auf der Paperworld zu zeigen.“